Schulsozialarbeit
Kontakt
Wann können sich Eltern bei der Schulsozialarbeit melden?
Wenn Sie
- Fragen oder Unsicherheiten zur persönlichen Entwicklung Ihres Kindes haben.
- Unterstützung oder Beratung in Erziehungsfragen benötigen.
- Bei Problemen oder Konflikten innerhalb der Familie oder im schulischen Umfeld.
- Sorgen um das Wohlbefinden oder die psychische Gesundheit Ihres Kindes haben.
- Unterstützung beim Umgang mit schwierigen Lebenssituationen oder Krisen benötigen.
- Fragen zur Freizeitgestaltung für Ihr Kind haben und nach Angeboten suchen.
- Unterstützungsprogramme für sich und Ihr Kind suchen.
- Fragen oder Bedenken bezüglich des Schulalltages Ihres Kindes haben.
Flyer Schulsozialarbeit
Arian Gashi
Schulsozialarbeiter
Bürozeiten: Montag – Freitag
Telefon 056 616 60 93
Mail arian.gashi@puksam.ch
ClassCoach
“Jede Schülerin und jeder Schüler hat das Recht, ungestört zu lernen.
Jede Lehrerin und jeder Lehrer hat das Recht, ungestört zu unterrichten.
Jede und jeder muss stets die Rechte der anderen respektieren.“
(aus “trainingsraum.de”)
Nebst der Schulsozialarbeit stellt ClassCoach ein weiteres Element der Unterstützung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen dar.
Zielgruppen:
- Einzelne Kinder und Jugendliche, Gruppen, Klassen
- Kinder/Jugendliche, welche aufgrund ihrer persönlichen, sozialen und/oder familiären Bedingungen über längere Zeit nicht in der Lage sind, die Verhaltenserwartungen der Schule zu erfüllen
Ziele:
- Kinder und Jugendliche, welche eine intensive sozialpädagogische Begleitung benötigen, werden in ihrem Sozialverhalten und in ihrer Selbstkompetenz gestärkt
- Durch die Zusammenarbeit von Schule und ClassCoach sollen die Kinder und Jugendlichen besser in der Lage sein, den Schulalltag gelingend zu bewältigen, so dass ein geregelter Unterricht stattfinden kann
Arbeitsweise:
ClassCoach ist hochschwellig, für einzelne Kinder/Jugendliche verpflichtend. Die Rolle des ClassCoachs ist „erziehend“ und begleitend. Durch die nahe Begleitung nach den Methoden der Sozialpädagogik leitet der ClassCoach zur Reflexion des eigenen Verhaltens an und zeigt alternative Verhaltensweisen auf. Für eine gewinnbringende Intervention durch den ClassCoach sind regelmässige Absprachen mit den Lehrpersonen und häufig auch eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern von zentraler Bedeutung. Verhaltensänderungen brauchen Zeit. Daher beträgt die Dauer eines Auftrags in der Regel mehrere Monate.
Daniel Heutschi
Sozialpädagoge
Musikschule
Instrumentalunterricht
Alle Informationen zum Instrumentalunterricht sowie zur Musikschule Dottikon finden Sie unter Musikschule Dottikon.
Blockflötenunterricht
Der Blockflötenunterricht ist ein Zusatzangebot der Schule Hendschiken.
Informationen Blockflötenunterricht
Schwimmunterricht
Schwimmunterricht, bzw. Bewegung im Wasser, ist ein verpflichtender Teil des Bildungsauftrags, den die Schulen am Maiengrün im Rahmen des Stundenplans in benachbarten Schwimmbädern ermöglichen.
Die Kinder der 2. und 4. Klasse Hendschiken erhalten je ein Semester lang eine Wochenlektion Schwimmunterricht im Hallenbad Seon. Die Klassenlehrperson begleitet ihre Klasse mit dem Bus zum Schwimmbad, wo eine erfahrene Schwimmlehrerin den Unterricht erteilt.
Viele Kinder besuchen privat zusätzliche Schwimmkurse, was wir sehr unterstützen und schätzen.
Mit Sicherheit schwimmen
Unsere Schule hat ein grosses Interesse daran, dass alle Schülerinnen und Schüler schwimmen können. Das Erreichen einer guten Wasserkompetenz ist ein unverzichtbarer Beitrag zur Sicherheit am und im Wasser. Eine zentrale Rolle spielt deshalb das Erreichen des Wasser-Sicherheits-Checks (WSC). Mit dem WSC wird getestet, ob sich das Kind bei einem unerwarteten Sturz ins Wasser selbst an den Rand oder ans Ufer retten kann.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Klassenlehrperson Ihres Kindes.
Generationen im Klassenzimmer
Seit vielen Jahren führt der Schulstandort Hendschiken ein generationenübergreifendes Angebot durch. Für alle Beteiligten steht dabei die Bereicherung auf der Beziehungsebene im Vordergrund. Bei dieser unentgeltlichen Freiwilligenarbeit begegnen sich somit drei Generationen im Klassenzimmer. Die Kinder erhalten eine zusätzliche Bezugsperson und die Seniorinnen und Senioren werden als unterstützende Klassenbegleitung sehr geschätzt. Zeit, Geduld, unterschiedliche Lebenserfahrungen, Spontaneität, Lebhaftigkeit und Neugier sind zentrale Faktoren dieser Begegnung. Ein Lebenskundeunterricht, wie er realer nicht sein könnte.
Unsere Seniorinnen und Senioren wirken in der Regel während einem halben Tag pro Woche zur Unterstützung in unseren Schulklassen mit und helfen, fördern und begleiten die Kinder auf vielfältige Weise.
Noch nicht alle unserer Klassen haben ein «Klassengrossmami» oder einen «Klassengrosspapi». Wir würden uns sehr freuen, wenn wir noch weitere Personen für diese abwechslungsreiche Aufgabe gewinnen könnten.
Möchten Sie sich im Klassenzimmer engagieren?
Sie benötigen keine pädagogischen Kenntnisse, jedoch Freude an der Arbeit mit Kindern.
Für weitere Auskünfte zum Angebot wenden Sie sich bitte an die Schulleitung.
Sexualpädagogik
An den Schulen am Maiengrün werden die Unterrichtssequenzen zur Sexualpädagogik vom Verein «Sexuelle Gesundheit Aargau» (seges) durchgeführt. Die Fachpersonen von Seges besuchen die Schülerinnen und Schüler der 6.Klasse jeweils während einer Doppelstunde in einem Frau-/Mann-Team. Nach einer Einführung in der gesamten Klasse wird der zweite Teil geschlechtergetrennt erteilt. An der Oberstufe werden weitere Sexualpädagogik-Module durchgeführt.
Sexualpädagogik ist Teil des Lehrplans und hilft den Kindern und Jugendlichen, ihre eigene Identität zu entwickeln. Sie begleitet sie auf ihrem Weg zu selbstbestimmten, informierten und verantwortungsvollen Erwachsenen.
Inhalte der Sexualpädagogik
- Förderung von Wissen und Aufklärung
Sexualpädagogik vermittelt altersgerechte und wissenschaftlich fundierte Informationen über Themen wie körperliche Entwicklung, Sexualität, Beziehungen, Verhütung und Geschlechtskrankheiten. Dies hilft den Schüler/innen, ein gesundes Verhältnis zu ihrem eigenen Körper und zu ihrer Sexualität zu entwickeln. - Prävention von Risiken
Sexualpädagogik trägt zur Prävention von ungewollten Schwangerschaften, sexuell übertragbaren Krankheiten und sexueller Gewalt bei, indem sie Wissen und Bewusstsein fördert und Schüler/innen ihre Rechte aufzeigt. - Förderung von Selbstbestimmung und Respekt
Die Schüler/innen lernen, Grenzen zu setzen und die Grenzen anderer zu respektieren. Dies unterstützt eine respektvolle Kommunikation und stärkt die Fähigkeit, sich in Beziehungen sicher zu bewegen. - Abbau von Tabus und Vorurteilen
Offene Gespräche über Sexualität und Identität helfen, Tabus abzubauen, Vorurteile zu bekämpfen und Akzeptanz gegenüber verschiedenen Lebensweisen und Identitäten zu fördern. - Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung
Sexualpädagogik hilft Jugendlichen, ihre eigene Identität zu entwickeln, sich selbst zu reflektieren und ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen.
Warum wir den sexualpädagogischen Unterricht von einer externen Fachstelle durchführen lassen:
- Fachwissen und Erfahrung
Seges ist auf Sexualpädagogik spezialisiert und hat umfassende Erfahrung in der Vermittlung sensibler Themen. Die Fachpersonen können fundierte Informationen professionell, neutral und ohne persönliche Vorurteile weitergeben. - Neutralität und Offenheit
Schüler/innen fühlen sich oft wohler, über persönliche oder intime Themen mit externen Fachpersonen zu sprechen als mit ihrer Klassenlehrperson, da hier keine langfristige Abhängigkeit oder Bewertungsbeziehung besteht. - Entlastung der Lehrperson
Eine Klassenlehrperson ist nicht speziell für Sexualpädagogik ausgebildet. Eine externe Fachstelle entlastet die Lehrkraft und gewährleistet, dass die Schüler/innen qualitativ hochwertige und altersgerechte Informationen erhalten. - Förderung einer offenen Gesprächskultur
Externe Fachkräfte können eine Atmosphäre schaffen, in der Schüler/innen frei Fragen stellen können, ohne Angst vor Bewertung oder persönlichen Konsequenzen zu haben. - Professioneller Umgang mit Diversität
Die Fachkräfte sind speziell geschult, auf die Vielfalt von Geschlechtsidentitäten, sexuellen Orientierungen und kulturellen Hintergründen einzugehen und diese Aspekte sensibel zu behandeln. - Vermeidung von Rollenkonflikten
Eine Klassenlehrperson hat eine andere Beziehung zu den Schüler/innen, die durch die Vermittlung sensibler Themen belastet werden könnte. Externe Fachpersonen können neutraler agieren und vermeiden so mögliche Konflikte.