LIFT - von der Schule zur Berufswelt

LIFT ist ein Integrations-, Präventions- und Berufsvorbereitungsprogramm, das schweizweit von mehr als 280 Oberstufenschulen umgesetzt wird (www.jugendprojekt-lift.ch). An der Kreisschule am Maiengrün sind wir seit 2016 dabei. 

Dieses Programm richtet sich hauptsächlich an Realschülerinnen und Realschüler, welche sich auf freiwilliger Basis ab Mitte der 7. Klasse vertieft mit der Berufswahl auseinandersetzten möchten. Dazu gehören der Besuch der wöchentlich stattfindenden Modulstunde und Arbeitseinsätze an mindestens 2 verschiedenen Wochenarbeitsplätzen. 

Die Modulstunden dienen der Vorbereitung auf den Arbeitseinsatz. Coaching, Motivations- und Perspektivenarbeit, Auswertung der Einsätze und Übungen in Rollenspielen sind Inhalte dieser Stunden. Im Hinblick auf die Lehrstelle können in den Modulstunden auch Bewerbungsunterlagen geschrieben und überarbeitet werden. 

Die Einsätze an den Wochenarbeitsplätzen sind hauptsächlich Mittwochnachmittags. Ein Jugendlicher arbeitet während ca. 13 Nachmittagen im selben Betrieb und lernt den Beruf und sich selber im Berufsleben kennen. Was heisst es verlässlich zu sein? Wie geht Interesse zeigen? Wie reagiert mein Chef, wenn ich zu spät komme? Was heisst kommunikativ sein? Mit solchen Fragen wird sich der Jugendliche ganz natürlich auseinandersetzen müssen.

Das LIFT-Team der Kreisschule wird jedes Jahr die 1. Klasse der Realschule Ende 1. Semester/Anfang 2. Semester über das Programm und die Anmeldung informieren.

Einige Statements aus den Betrieben:

Manuel Klein, Gartenbau Klein, Dintikon: « Ich möchte, dass die Schüler unseren Beruf kennenlernen. Es ist auch eine Bereicherung, jemand Jüngeres im Team zu haben und wer weiss, vielleicht lernen wir ja auch einen potentiellen Lehrling kennen!»

Hildegard Abt, Coiffeur Hildegard, Dintikon: «Mit der Organisation von LIFT kann ich zukünftigen Berufsleuten die Türen öffnen.» 

Rolf Robmann, Betriebsunterhalt KSAM, Dottikon: «Es ist wichtig für uns, die Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt zu präsentieren. Gleichzeitig machen wir auch immer neue Erfahrungen mit den Jugendlichen.»