Klassenlager der 5. Klasse

Am 8. Juni fuhren wir von Hendschiken nach Lenzburg los. Eigentlich hätten wir 5 – 10 Minuten Umsteigezeit gehabt, nur gab es ein Problem und der Zug nach Zürich fiel aus, da mussten wir rund 45 Minuten warten. Dann endlich kam der nächste Zug. Damit wir in Flims die Bahntickets für die Gondeln erhalten konnten, mussten wir eine Schnitzeljagd absolvieren. Von der Zwischenstation mussten wir dann noch ein kleines Stück bis zum Lagerhaus gehen. Nach dem Essen konnten wir nochmals draussen mit den Bällen spielen gehen, es war richtig angenehm draussen. Am Abend haben wir mit Flurin Poker und BlackJack gespielt. Wir fanden den Tag richtig toll.

Am Dienstag war es ganz neblig. Mit dem Bus sind wir nach Chur gefahren und haben das Naturmuseum besucht. Da haben wir die Grossraubtiere in Echtgrösse gesehen, wie auch andere einheimische Tiere. Frau Birrer hat uns auch ein Fell und den Schädel eines Fuchses gezeigt und wir machten verschiedene Spiele zu den Wildtieren der Schweiz. Es war sehr spannend. Wir kamen dann wieder zum Lagerhaus, obwohl es tagsüber immer wieder geregnet hat, blieben wir meist trocken. Nach dem Abendessen haben wir “Stadt, Land, Fluss” gespielt.

Am Mittwoch sind wir wandern gegangen an einem grossen, wilden Bach namens Flem. Auf dem Weg hatte es viele Steine, Wurzeln und Pfützen. Wir mussten mehrmals über Bäche oder Brücken gehen. Wir haben viele Wasserfälle gesehen. Wir waren etwa drei Stunden unterwegs. Am Schluss durften wir mit der Gondel nach oben fahren. Am Nachmittag haben wir ein Riesen-Leiterlispiel gespielt. Dabei mussten wir Fragen im ganzen Haus suchen und korrekt beantworten oder Übungen ausführen, dann durften wir erneut würfeln. Zum Tagesabschluss haben wir noch Lesespiele gemacht.

Am Donnerstag fuhren wir mit der Gondel zur dritten Station – Segnes – auf 2102 m.ü.M. Zuerst wanderten wir auf dem Segnesboden zum Wasserfall unterhalb der Quelle der Flem. Bei der Bergstation wieder zurück, nahmen wir aber nicht die Gondel, sondern wanderten der Flem entlang zum Lagerhaus. Unterwegs sahen wir verschiedene Felskreationen, welche durch die Flem gebildet wurden und wanderten über drei der sieben Brücken (die anderen vier haben wir bereits gestern überquert). Nach dem Abendessen schauten wir uns noch die Filme unserer Challenges (aus der Schule und dem Verlauf der Woche) an und führten noch weitere durch. Wir haben ziemlich viel gelacht dabei.

Nach einer ruhigen Nacht ging um sieben Uhr der Wecker in Form von Frau Birrer ab. Danach hiess es fertig zusammenpacken und die Zimmer noch fertig reinigen. Danach konnten wir das letzte Bergfrühstück geniessen. Als wir an der Bushaltestelle warteten, kam eine Überraschung: Wir hatten ein Postauto ganz für uns alleine – weil eine andere Klasse nicht aufgetaucht ist. Am Freitagnachmittag haben dann alle müde Hendschiken erreicht.

Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse

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